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Erster Gesetzesvorstoß zu Aufweichung des Nichtraucherschutzes in MV |
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Sonntag, 20.04.2008 |
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20.04.2008: Schwerin/MVregio Dreieinhalb Monate nach
Inkrafttreten des Rauchverbots in Mecklenburg-Vorpommerns Gaststätten
unternimmt die FDP-Fraktion einen ersten Anlauf zur Aufweichung des
Nichtraucherschutzgesetzes. Die Oppositionsfraktion will dem Landtag in dessen Sitzung am Mittwoch
drei wesentliche Änderungen vorschlagen. So sollen Wirte von Kneipen
mit nur einem Raum selbst entscheiden dürfen, ob dort geraucht werden
darf oder nicht. "Das derzeitige Rauchverbot kommt einer Enteignung
gleich, wenn kein abgetrennter Raum vorhanden ist, in dem geraucht
werden kann", sagte der Fraktionsvorsitzende Michael Roolf im Gespräch
mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Weiterlesen in MVRegio |
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Rauchverbot kostet Kneipen 50 Prozent des Umsatzes |
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Dienstag, 11.03.2008 |
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Durch das seit Jahresanfang geltende Rauchverbot in der Gastronomie Mecklenburg-Vorpommerns haben die Einraumgaststätten nach Angaben des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) im Januar bis zu 50 Prozent ihres Umsatzes eingebüßt. Betroffen seien vor allem Wohngebiets- und Dorfgaststätten, Pubs, Cafés und Diskotheken, teilte der Verband am Wochenende in Schwerin mit.
Weiterlesen in Welt Online |
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Wirte beklagen weiter Umsatzeinbußen wegen Nichtraucherschutz |
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Freitag, 7.03.2008 |
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07.03.2008: Schwerin/MVregio Knapp zwei Monate nach
dem Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes klagen die Wirte von
Ein-Raum-Gaststätten weiter über "dramatische" Umsatzeinbußen. Einer Umfrage des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) unter 200
Unternehmen zufolge sind vor allem bei Kneipen in Dörfern und
Wohngebieten die Erträge um bis zu 30 Prozent gesunken. Überraschend
sei der starke Rückgang in Stadtgebieten, sagte Dehoga -
Landeshauptgeschäftsführer Uwe Barsewitz am Freitag in Schwerin. Weiterlesen in MVregio |
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Die Glut ist nicht erloschen |
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Donnerstag, 21.02.2008 |
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Seit Januar gilt das Rauchverbot in MV! Na und –
das Land qualmt einfach weiter. Nur wenige haben Lust auf einen kleinen
miefigen Raucherraum oder die Kippe draußen vor der Tür – jetzt im
Winter. Wer quarzt wo? Wir haben uns umgesehen.
Elf Leute – jeder mit Kippe in der Hand – im Miniraum. Der
Zigarettenqualm, der sich sonst in der ganzen Wismarer Traditionskneipe
„Der Schlauch“ verteilte, macht nun die Luft im vielleicht acht
Quadratmeter großen Raucherraum zum Schneiden dick. Die Augen tränen,
jeder Atemzug wird zur Tiefeninhalation. „Ganz schön deftig“, meint die
18-jährige Julia Ahrens aus Wismar. Sie sitzt als einzige
Nichtraucherin mit am Tisch ihrer beiden Freunde Moritz Naumann und
Alexander Völz. Auch wenn es ihr stinkt – „sonst würde ich ja drüben alleine sitzen“.
Ihr Kneipenabend begann im Raucherraum und wird auch hier enden. „Es
ist eklig und stört mich. Wer weiß, wie ich rieche, wenn ich nach Hause
komme“, sagt sie mit einem strafenden Blick zu ihren Begleitern. Die
sind sich keiner Schuld bewusst: „Wir sind in der Überzahl“,
argumentiert Moritz Naumann. Weiterlesen in Ostsee Zeitung |
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Raucher gehen nach einem Bier |
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Donnerstag, 21.02.2008 |
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SCHWERIN - "Wenn Gäste hören, dass
sie bei uns nicht rauchen dürfen, drehen sie oft gnadenlos auf dem
Hacken um oder gehen nach einem Bier wieder", sagt Hans-Ulrich Trosien,
Inhaber des "Stadtkruges" in der Wismarschen Straße, stellvertretend
für viele Gastronomen in Schwerin. "Sogar Gruppen, die sich regelmäßig
in Kneipen trafen und eine verlässliche Einnahmequelle für den Wirt
darstellten, bleiben mittlerweile aus", sagt Trosien, der auch
Regionalvorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes ist.
In ihrer Existenz gefährdet seien vor allem Kneipen, in denen die
Zigarette traditionell zum Bier dazugehöre und die nur über einen
Bewirtungsraum verfügen. Hintergrund der schwindenden Gästezahlen: Seit 1. Januar darf laut
Landesgesetz auch in Gaststätten, Kneipen und Restaurants nicht mehr
gequalmt werden. Es sei denn, es stehen abgetrennte Raucherräume zur
Verfügung. "Mecklenburg-Vorpommern will Gesundheitsland Nr. 1 werden -
ein umfassender Nichtraucherschutz ist ein wichtiger Schritt dazu",
begründete Sozialminister Erwin Sellering die Regelung seinerzeit. Weiterlesen in Schweriner Volkszeitung |
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